Zu welcher Musik sollte man tanzen in diesen Zeiten, Magdalena Öttl?

19 05 2020

auftakt: Zu welcher Musik sollte man tanzen in diesen Zeiten? 

Symphonien von Gustav Mahler. Das kann ich nur jedem empfehlen. 

auftakt: Mit welchen Themen beschäftigst du dich in deiner Arbeit? 

Mit Mustern. Ihre Variabilität, ihre Reproduktivität, ihre Ausdrucksstärke und ihre Auswirkungen auf den Körper faszinieren mich. Aufgrund ihrer Banalität und Störungsanfälligkeit finde ich dort momentan einen Platz für metaphorische Spielchen mit Tanz & Co. Außerdem interessiere ich mich dafür, was mit Ideen passiert, die in interdisziplinärer Zusammenarbeit entstehen und sich im Zuge einer medialen Übersetzung transformieren.

auftakt: auftakt 2020 digital – Was erhoffst du dir davon?

Am meisten erhoffe ich mir all die, die vordergründig und hintergründig beteiligt sind, irgendwann in Echt vor mir zu finden. Ich bin gespannt auf die Auseinander- und Umsetzungen der Texte und erwarte einen spritzigen Austausch mit Kritik, Mut, Experimentierlust und Eis am Stiel. Und ich hoffe meine Skepsis der digitalen Performance gegenüber weiter abzubauen.

Magdalena Öttl, geboren 1994 in Augsburg, studierte Tanz an der Folkwang Universität der Künste in Essen (2013 – 2017) und in Performact in Torres Vedras, Portugal. (2018 – 2019). Im Rahmen ihres Studiums war sie beispielsweise in Choreografien von Szu-Wei Wu, Mark Sieczkarek, Rainer Behr, Ricardo Ambrozio und Mate Meszaros zusehen. 2017 wurde ihr der Claasen Tanzpreis verliehen. Neben der tänzerischen Praxis begann sie 2015 eigene Choreografien zu entwickeln und in NRW, Bayern und in der Schweiz vorzustellen. In den Jahren 2017 – 2018 sammelte sie zahlreiche Erfahrungen als choreografische Assistentin bei Tanz und Physical Theatre Produktionen. Aufgrund ihres musikalischen Hintergrunds wirkte sie vielfach bei interdisziplinären Projekten mit und entwickelte Konzertperformance Formate u.a. mit dem Ensemble UbU und der Samadhyana Company. 2019 initiierte sie die interdisziplinäre Recherche „Der Platz“. Im gleichen Jahr war sie als Performerin in der neuen Produktion “TRACES“ von Ultima Vez unter der Leitung von Wim Vandekeybus zu sehen.

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