interdisziplinäres literaturfestival
auftakt festival



auftakt festival 2023

Unter dem Titel Watch me Thinking (Watch me Trying) widmet sich das auftakt festival dieses Jahr dem Essay. Suchend, zweifelnd, denkend umkreist er seine Idee. Immer subjektiv und reflexiv stellt er sich gegen Polarisierung und Vereindeutigung, was ihn vielleicht gerade deshalb zur Form der Stunde macht.

An drei Tagen zelebrieren wir diese vielseitige Form - in Lesungen, Filmen, Performances und Installationen rund um den Ebertplatz. Ausgewählte Texte der Autor:innen werden zudem in einer Publikation während des Festivals veröffentlicht. Der Eintrittzu den Programmen erfolgt über Spenden.





Das ganze Programm zum downloaden mit detaillierten Beschreibungen der einzelnen Programmpunkte:

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Die Teilnehmenden stehen fest, Wir freuen uns! 






Zum siebten Mal lädt das auftakt festival Autor:innen und Künstler:innen nach Köln ein, um gemeinsam ein interdisziplinäres Festival zu gestalten. In der diesjährigen Ausgabe suchen wir erstmals auch bereits bestehende Arbeiten und Texte sowie Projektskizzen. Eine Auswahl der eingereichten Arbeiten werden scormanceabenden, Ausstellungen und Filmprogrammen präsentiert. Im Vorfeld des Festivals möchten wir wie in den vergangenen Jahren durch einen Workshop für alle Teilnehmenden einen Raum des Austauschs schaffen, um gemeinsam über Kollaborationhließlich in verschiedenen Kunsträumen rund um den Ebertplatz im Rahmen von Lese- und Perfsmöglichkeiten zwischen Autor:innen und Künstler:innen nachzudenken und diese auch zu erproben. Die im Workshop entstandenen Texte werden in einer gemeinsam gestalteten Publikation veröffentlicht und während des Festivals ausgestellt.


Aus Text wird Bild wird Sound wird wieder Text. Das auftakt versteht sich als interdisziplinäres Literaturfestival und Labor für Kollaboration, das jährlich Künstler:innen und Autor:innen nach Köln einlädt. Der Text in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen steht dabei im Zentrum und ist gleichzeitig Ausgangspunkt für performative, sprachkünstlerische oder audio-visuelle Arbeiten. In Workshops und mit thematisch wechselndem Fokus, entwickelt sich das Festival jedes Jahr neu und lotet auf vielschichtige Weise die formalen Grenzen des literarischen Arbeitens aus.








In diesem Jahr beschäftigt uns alles rund um den Essay. Abgeleitet vom französischen essayer erlaubt die Form des Versuchs das eigene Nicht-Wissen sowie das Denken selbst in den Blick zu nehmen. Essays können Versuche sein, die zum Scheitern verurteilt sind, aber dennoch angegangen werden. Es können Umwege sein, die gedacht, beschrieben oder gezeigt werden und die subjektive Perspektive und menschliche Erfahrung zum “einzig gültigen Beweis” erklären.  

Der Essay als Form wird nicht nur in der Literatur thematisiert, sondern findet sich auch in Bereichen der audiovisuellen und bildenden Kunst wieder. Der Essay verbindet künstlerische Praxis und Theorie. In ihm formieren sich Gedanken zu einer ästhetischen Gestalt. Für ein interdisziplinäres Literaturfestival bietet sich das Selbstverständnis des Essays also geradezu an.

Wir freuen uns über alle Formate: Texte ebenso wie Essay-Filme, Performances oder installative Arbeiten. Thematisch gibt es keine Vorgaben, entscheidend ist der essayistische Ansatz im Arbeiten, die Sichtbarkeit des eigenen Denkens und Gestaltens, der Prozess oder die 10. Version eines Satzes.




Eingereicht werden können sowohl fertige Arbeiten als auch Projektskizzen. Es spielt dabei keine Rolle, ob es eine Arbeit ist, die ihr bereits woanders gezeigt habt oder ein Work-In-Progress ist. Wichtig ist, dass ihr erklären könnt, was ihr plant und dass es bis zum Festival fertiggestellt werden kann.


Bewerben können sich Einzelpersonen oder Teams von bis zu drei Personen. Die Projektskizze sollte den aktuellen Stand (soweit nicht abgeschlossen) entweder schriftlich oder mit Fotos/Videos/Skizzen zeigen. Dazu benötigen wir Angaben zu Materialien, Technik oder anderen Mitteln, die gebraucht werden. Jedes Projekt erhält dafür ein Produktionsbudget von bis zu 300 Euro, mit dem notwendige Materialien besorgt werden können. Zusätzlich erhält jede:r Teilnehmer:in ein Künster:innenhonorar von 500 Euro.




Weitere Informationen zu den Bewerbungsunterlagen im PDF:

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auftaktfestival@gmail.com








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